notime Blog

Neuigkeiten der notime AG

notime am 8. Schweizer Kongress Elektromobilität 2018


Wer letzten November bei unseren notime Event «Future Trends in Logistics» im Publikum sass, weiss, dass die Elektromobilität bei notime ein sehr zentrales Thema darstellt und zukünftig noch an Wichtigkeit gewinnen wird: «Mit unseren e-Lastenbikes und der Partnerschaft mit der SBB sind wir im Bereich der Elektromobilität schon sehr stark aufgestellt. Unser längerfristiges Ziel ist es aber, eine komplett CO2-freie, auf E-Mobilität basierende Lieferkette anbieten zu können», so Dr. Berko Sierau, Head of Research bei der notime AG. Entsprechend liess er sich diese Gelegenheit nicht nehmen und mischte sich vergangenen Mittwoch im Eventforum Bern unter die Leute. 

Der Schweizer Kongress Elektromobilität dient der E-Mobilitätsbranche als Plattform des Erfahrungsaustausches und als Diskussionsforum zur E-Mobilitätszukunft der Schweiz. Auf dem Programm standen spannende Impulsreferate und Keynotes (die Vorträge sind hier einsehbar) und Talkrunden mit Persönlichkeiten aus der Politik, Forschung und Privatwirtschaft. Ein Highlight aus Sicht von Berko: Die Podiumsdiskussion zur Elektromobilität in den Niederlanden, die nach Norwegen eine Vorreiterrolle im Bereich der E-Mobilität übernehmen. Das Land hat letzten Herbst beschlossen, ab 2030 keine neuen Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotoren mehr zuzulassen und läutete damit den kompletten Umstieg auf die Elektromobilität ein. 

Weitere Informationen zum Schweizer Kongress Elektromobilität sind auf der Webseite von Swiss eMobility zu finden. 

Neues Jahr - neues Outfit!

In den letzten Monaten haben wir unserem Design eine Erfrischungskur verpasst - das Resultat davon ist seit längerem an unseren Lastenvelo-Boxen zu sehen. Pünktlich aufs neue Jahr sind auch unsere neuen Outfits angekommen. In Zürich haben sich unsere Fahrer jetzt schon in neue Kleider gehüllt, bald gibt's unsere Jacken in der ganzen Schweiz zu bestaunen.

Wir hoffen, ihr seid alle gut und mit viel Energie ins neue Jahr gestartet!

Merry Christmas!

Wir wünschen all unseren Freunden, Kunden und Partnern von Herzen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir freuen uns auf viele interessante und persönliche Begegnungen im neuen Jahr.

Die Zukunft aktiv mitgestalten: notime engagiert sich bei digitalswitzerland

Anfangs Monat hat unser erster notime Event «Future Trends in Logistics» stattgefunden. Mit der Zukunft unserer Branche befassen wir uns allerdings nicht erst seit unserem Event: Als junges Technologie-Unternehmen sehen wir es vielmehr als unsere tägliche Aufgabe, diese aktiv zu gestalten. Deshalb ist notime zum Beispiel stolzer Teil der Wette «Smart Quartier» bei digitalswitzerland.


Der Branchenverband digitalswitzerland ging aus der gemeinsamen Vision unterschiedlichster Unternehmen und Institutionen hervor, die Position der Schweiz als digitaler Hotspot zu stärken und die dadurch entstehenden Vorteile in die verschiedenen Wirtschafts- und Gesellschaftssektoren hinauszutragen. Die Beteiligten sehen ihre Kernaufgaben in der Förderung von digitalen Talenten, der Unterstützung von Unternehmungen bei Herausforderungen im digitalen Bereich sowie der Stärkung des Schweizer Startup-Ökosystems. «Gerade aus Sicht der Logistikbranche ist die gesamte Initiative eine Vorzeigeplattform: Forschung, Wirtschaft und staatliche Institutionen arbeiten gemeinsam daran, unser Land voranzubringen. Wollen wir die Logistik ganzheitlich fördern, so kann das nur auf diese Weise funktionieren», so Dr. Berko Sierau, Head of Research bei notime über digitalswitzerland.

Konkret beteiligt sich notime zusammen mit der SBB, der Post, Stadt und Kanton Zürich, mit der ETH, Swisstopo und weiteren an einer von 17 sogenannten «Challenges», die im Rahmen der digitalswitzerland Initiative durchgeführt werden. Das Team wettet dabei, dass es möglich ist, in Zürich bis Ende 2017 Ideen für ein «smartes Quartier» zu entwickeln, das als Testfeld für fortschrittliche Lösungen in den Bereichen Logistik und öffentlicher Verkehr dienen. Bereits im Juni 2018 soll der gesamte Transport im Quartier auf Basis erneuerbarer Energie funktionieren, im April 2019 soll der Verkehr auf dessen Strassen um 20%, die verkehrsbedingten  CO2-Emissionen um 30% reduziert werden. Den Beteiligten schwebt dazu ein flexibles, automatisches, on-demand System für den öffentlichen Transport vor, dass neben Logistik-Mini-Hubs und autarken Energiesystemen auch digitale Schnittstellen beinhaltet, um Mobilitätssysteme im Quartier mit der Infrastruktur zur Energieproduktion zu koordinieren.

notime kann zu dieser Wette somit gleich mehrfach beisteuern: Mit unseren e-Lastenvelos können wir CO2-neutrale Transporte und Lieferungen für das smarte Quartier anbieten und unsere selbst entwickelte Software kann zur Optimierung von Transport- und Lieferrouten eingesetzt werden. Weiterhin können wir das Projektteam mit unseren Arbeiten und Erfahrungen rund um das Thema «Mini-Hubs» unterstützen. «Die Wetten sind alle sehr konkret und zeitnah formuliert. Wenn wir unsere Wette gewinnen und das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann, wird dieses über die Landesgrenzen hinaus eine Vorbildfunktion wahrnehmen können». 

Wir geben unser Bestes, die Wette zu gewinnen - drückt uns die Daumen!

notime am Frauenfelder Halbmarathon

Gestern sind unsere Mitarbeitenden Alex, Tom, Berko, Daniel, Dimitri und Tim als "notime"-Team am Frauenfelder Halbmarathon gestartet. Bei eisigen Temperaturen und Hagelsturm haben die Herren allesamt brilliante Zeiten hingelegt - und haben gezeigt, dass wir offenbar nicht nur auf dem Velo schnell unterwegs sind. 

Wir sind stolz auf euch!


Das notime Team kurz vor dem Start.



FollowMe ;) - unserem Team auf den Fersen zu bleiben, war definitiv nicht so einfach!

Betty bringt’s – auf dem notime Lastenvelo

Betty bringt’s für alle, die keine Zeit zum Einkaufen haben, aber am Feierabend trotzdem gerne gemütlich den Kochlöffel schwingen: In Zusammenarbeit mit notime werden Betty Bossi Kunden auf Mausklick täglich frische, fix fertig zusammengestellte Menu-Zutaten direkt vom Einkaufscenter in den Kochtopf geliefert.


Auf der Webseite www.bettybringts.ch veröffentlicht Betty Bossi jeden Tag einen leckeren Gerichtsvorschlag samt Rezept. Entscheiden Besucher der Webseite, ein Gericht zu bestellen, wählen sie ganz einfach aus, wie viele Portionen gekocht und in welchem Zeitfenster die Zutaten bei ihnen an der Haustüre ankommen sollen (zwischen 16.30 und 18.00 Uhr oder zwischen 18.00 Uhr 19.30 Uhr). Die notime Fahrer holen kurz zuvor die fertig vorbereiteten Kochboxen in den Zürcher Coopfilialen Sihlcity oder Letzigrund ab und bringen diese innerhalb kürzester Zeit zu den Kunden. Kurz bevor der notime Fahrer mit den Zutaten am Ziel eintrifft, erhalten die Besteller der Kochboxen über notime FollowMe eine Benachrichtigung, damit der Ofen rechtzeitig vorgeheizt und die Kochtöpfe bereits gerüstet werden können. Betty bringt’s Fans, die ausserhalb des von notime belieferbaren Stadtgebiets leben, können sich die Zutaten alternativ an den PickupPoint am Zürcher HB bestellen und auf dem Heimweg mitnehmen.

«Hilf Betty bringt’s besser zu machen»
Das Projekt befindet sich derzeit in der zweiten Testphase. Fällt die Evaluation dieses Testlaufs positiv aus, wird der neue Betty-Bossi-Service ab 2018 definitiv eingeführt. Feedbacks sind jederzeit herzlich willkommen und können auf der Webseite von Betty bringt’s oder bei einer Bestellung über unser notime FollowMe eingereicht werden.

Übrigens: Betty bringt’s hat es zum Start der zweiten Testphase auch bereits in die Medien geschafft. Den 20-Minuten-Artikel gibt es hier zu lesen. 

«Future Trends in Logistics» ist Geschichte

Unser erster notime Event «Future Trends in Logistics» ist bereits wieder Geschichte. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die letzten Donnerstag den Weg ins 25hours Hotel in Zürich gefunden haben - wir sind überwältigt! Wir hoffen, dass wir allen Teilnehmern spannende Einblicke, Denkanstösse und bereichernde Gespräche und Kontakte mit auf den Weg geben konnten.

Und weil es so ein toller Abend war, hier ein kleiner Rückblick in Bildern...


Full House! Flurin Hess (Head of Business Development) und Philipp Antoni (Mitgründer notime AG, Operations) begrüssten unsere Gäste.


«Das Genie beherrscht das Chaos»: Gastredner Patrick Kessler, Präsident des Verbands des Schweizerischen Versandhandels, wagte einen Blick in die Zukunft der Logistik des Online-Handels.


Michael Hauser, Mitgründer der notime AG (IT Operations) stellte vor versammeltem Publikum die Vision von notime vor.


Berko Sierau, unser Head of Research, stand unseren Gästen während des abschliessenden Q&As Red und Antwort.

Microsoft macht notime zum «Cloud Hero»

Seit der Geburtsstunde von notime läuft unsere Plattform samt allen dazugehörigen Applikationen über die Microsoft Cloud-Lösung «Azure». Diese hat uns von Anfang an durch höchste Zuverlässigkeit und Flexibilität überzeugtEs freut uns deshalb sehr, dass Microsoft Schweiz uns zu einem «Cloud Hero» gemacht hat:

«Future Trends in Logistics»



Am 2. November 2017 ist es so weit und es öffnen sich die Türen zu unserem ersten notime Event «Future Trends in Logistics». 

Der Zeitpunkt unseres Events kommt nicht von ungefähr: Im Bereich der Logistikkonzepte im Onlinehandel hat sich im Jahr 2017 so einiges getan. Vorreiter sind auch hier die beiden Online-Giganten Amazon und Zalando, die neben dem Vertrieb künftig auch die Logistik für ihre Partner übernehmen möchten und somit immer näher und näher zu den Endkunden rücken. Die ganz grosse Frage lautet letztendlich: Who owns the customer? So baut Zalando etwa seit längerem die eigenen Logistikzentren aus oder spannt mit dem stationären Handel zusammen, während Amazon fleissig in eigene Shops (Übernahme Whole Foods, Amazon Go) und Pick-Up Stationen investiert und somit weiter am Angebot einer ganzheitlichen Supply-Chain arbeitet. 

Gemeinsam mit unseren Gästen begeben wir uns einen Abend lang auf eine Reise in die Zukunft. Wir möchten herausfinden, wohin uns die gegenwärtigen Entwicklungen führen - vorbei an top modernen Zentrallagern, lokalen Liefernetzwerken, Mini City Hubs, Dash Buttons, Same Day Delivery, Self-Pickup-Stationen und allem, was das Onlinehändler-Herz begehrt.

Als Gastredner dürfen wir an diesem Abend Patrick Kessler begrüssen: Er führt seit 2008 den Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV, dem über 200 Online-Versandhändler angeschlossen sind. Er wird in seine logistische Glaskugel blicken und zum Thema «Zentrallager vs. Local Delivery Networks» rund 30 Minuten auf seinem breiten Erfahrungsschatz basienderende, provokante Hypothesen vorstellen, die zu Visionen und Taten verleiten, faszinieren, zum nachdenken anregen. 

Knapp drei Jahre nach der Firmengründung wird es auch für uns Zeit, etwas mehr über unsere Vision preiszugeben. Wir wagen deshalb einen Blick hinter die Kulissen von notime und freuen uns zusammen mit Vertretern aus dem Handel wie auch der Logistik über Sinn und Unsinn neuer Trends zu sprechen. 

Programm

(17.30 Uhr - Türöffnung)

18.30 Uhr
Begrüssung und Einführung ins Thema

18.40 Uhr
Vortrag Patrick Kessler, Präsident/Geschäftsführer Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV: «Zentrallager vs. Local Delivery Networks»

19.10 Uhr
Ein Blick hinter die Kulissen von notime mit der Geschäftsleitung

19.40 Uhr
Apéro riche und geselliger Austausch

Location

25hours Hotel Langstrasse (Google Maps)
Langstrasse 150
8004 Zürich

Falls Sie gemeinsam mit uns einen Blick in die Zukunft werfen möchten: Anmeldungen zum Event nehmen wir gerne noch bis am 20. Oktober 2017 unter desiree.barandun@notime.ch entgegen. 

Von Crowd-Logistics und Trittbrett-Fahrern

Immer mehr Menschen kaufen online ein und lassen sich Essen, Lebensmittel, Bücher und Elektronik nach Hause liefern. Natürlich am liebsten so schnell wie möglich und dann, wenn sie zu Hause sind. Vor diesem Hintergrund sind wir vor etwa zweieinhalb Jahren mit der Vision aufgebrochen, die urbane Logistik zu revolutionieren.

Wir waren uns schnell einig, dass es dazu zwei Zutaten braucht: Auf der einen Seite ein intelligentes IT-System, das Lieferaufträge in Echtzeit verarbeitet und zu hochoptimierten Minitouren bündelt, und auf der anderen Seite einen flexiblen Pool an Fahrern, welche die Lieferungen in den Städten ausfahren. 

Nach acht intensiven Monaten der Programmierung und Entwicklung nahmen wir im Juli 2015 unsere Tätigkeit mit Essenslieferungen in Zürich, Winterthur und Basel auf. Nur fünf Monate später folgten erste E-Commerce-Lieferungen in Zürich, nochmals sechs Monate später erste Same-Day-Lieferungen. Es zeigte sich, dass notime den Nerv der Zeit getroffen hatte. Und: Auch auf dem Arbeitsmarkt war das notime-Angebot beliebt, denn es bietet vielen Menschen die gewünschte Flexibilität.

Die Familie wächst
Der notime-Crew der ersten Zeit war klar: Nur mit Zusammenhalten, für einander Einstehen und viel, sehr viel Teamwork sind Visionen auf den Boden der Realität zu bringen. Und gerade darum war der Zusammenhalt zwischen Fahrern, Team-Leadern, Entwicklern und Technikern ein sicherer Wert.

Ende 2016 stellte sich heraus, dass einige Herausforderungen auf uns warteten. Uns wurde von den AHV-Ausgleichskassen klargemacht, dass unsere «Freelancer» laut schweizerischem Recht nicht als «Selbstständige» erachtet werden können. Darum beschlossen wir, bis Ende 2017 alle Fahrer anzustellen.

Ein herausforderndes Jahr
Auf uns wartete die hochkomplexe Aufgabe, Hunderte von Fahrern, die teilweise nur wenige Stunden im Monat tätig sind, anzustellen. Dafür mussten die IT-Systeme so programmiert werden, dass es die korrekten Abrechnungen für die AHV, für Quellensteuern, für Versicherungen und Vergütungen erstellt. Dabei war uns wichtig, die Fahrer fair zu vergüten und ihnen trotzdem höchste Flexibilität in der Wahl ihrer Arbeitszeit ohne Pflichtpräsenzzeiten zu ermöglichen, ganz im Sinne des Crowd-Gedankens. Ende August 2017 hatten wir es geschafft: Die ganze IT-Umsetzung und die Ausarbeitung der Verträge waren abgeschlossen. Wir informierten unsere Fahrer, dass der grossflächige Anstellungsprozess beginnen könne. Wir waren sicher, einen nächsten Meilenstein geschafft zu haben.

Die Bombe platzt
Am 21. August erhielten wir einen Anruf eines Mitarbeiters von der Gewerkschaft Unia. Er begrüsste unseren Entscheid, unsere Fahrer anzustellen, und wir stimmten einem informellen Treffen zu. Wenige Tage später informierten uns erste Fahrer, dass die Unia hinter unserem Rücken offen gegen notime Stimmung mache. Offenbar war es ein Hauptziel, auf dem Rücken von notime einen neuen Gesamtarbeitsvertrag einzuführen. Dass wir als junges Start-up, dessen Mitarbeiterpool vor allem aus Studenten im Teilzeitpensum besteht, eine Zusammenarbeit mit einer Gewerkschaft als «Overkill» betrachten, wollte die Unia nicht einsehen. Darum deckte sie uns mit Ultimaten und einer massgeblich von ihr inszenierten Fahrerdemo ein und versorgte die Öffentlichkeit mit verdrehten Tatsachen. Obwohl wir den direkten Kontakt mit Fahrern und für noch offene Punkte aktiv nach Lösungen suchten, wurden alte Vorwürfe, die sich längst erübrigt hatten, immer wieder aufgekocht.

Es ist uns ein Anliegen
Die Unterstützung und den Zuspruch, die wir in dieser nicht ganz einfachen Zeit von sehr vielen unserer treuen Mitarbeitenden, zahlreichen Fahrern, den Investoren, den Kunden und Freunden erfahren haben, wissen wir sehr zu schätzen. Dass notime diese Zeit ohne grösseren Schaden überstanden hat, verdanken wir einzig dem Zusammenstehen und dem schnellen Handeln. Euch allen möchten wir dafür ganz herzlich danken!

Die Geschäftsleitung der notime AG
Philipp Antoni, Reto Graf, Michael Hauser, Stefan Kaspar, Ronald Zemp